almanac 

Almanac

Sa., 14.11.2020

im Jokus Gießen, Ostanlage 25a, 35390 Gießen

Beginn: 20 Uhr, Einlass: ab 19 Uhr

Ticketpreis: tba. (ggf. zzgl. Gebühren und Versand)

online bestellbar bei: www.ticketmaster.de

sowie an allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen!

 

Info

Wenige Künstler haben die Liaison zwischen E-Gitarre und Orchester geprägt wie Victor Smolski. Mehr als 15 Jahre lang bestimmte der Gitarrenhexer aus Weißrussland das klangliche Erscheinungsbild von RAGE. Dann rief er sein eigenes Projekt ALMANAC ins Leben. Dort, soweit keine Überraschung, feilte er unermüdlich weiter an der nahtlosen Verschmelzung von Metal und Klassik, unterfüttert mit packender historischer Akkuratesse.

Nach dem Aufhorchen rund um die ersten beiden Platten „Tsar“ (2016) und „Kingslayer“ (2017) unterzog Smolski seine Band einer Generalüberholung. Und startet mit „Rush Of Death“ aus der Pole-Position ins Metal-Jahr 2020. „Wir waren sehr viel live unterwegs“, fasst Smolski die letzten Jahre zusammen. „So viel, dass manche von uns an ihre Grenzen gestoßen sind. Einige Mitglieder nahmen in Freundschaft ihren Hut, weil sie merkten, dass wir anderen Vollgas geben wollten. Das konnten sie nicht tun, also machten sie den Platz frei für das, was jetzt die stärkste ALMANAC-Besetzung ist, die wir je hatten.“

ALMANAC im Jahr 2020, das ist der musikalische Direktor Victor Smolski (Gitarren, Cello, Sitar, Piano, Keyboards), das Sänger-Zweigestirn aus Patrick Sühl und Jeannette Marchewka, Basser Tim Rashid und Kevin Kott an den Drums. Für das Album brachten übrigens GAMMA-RAY-Röhre Frank Beck und Growl-Größe Marcel Junker zusätzliche Stimmbandwucht ein. „Auch dieser Line-Up-Wechsel hat uns unglaublich nach vorn gebracht. Plötzlich hatten wir Zeit zum Proben, zum Experimentieren und für spontane Gelegenheiten. Und irgendwie“, lacht Smolski, „sind wir aus Versehen sehr viel härter geworden.“

Das kann er laut sagen: Nachdem er ein Jahr lang mit der jetzigen Besetzung auf Tournee war und vom kleinen Club bis zur großen Arena alles gespielt hat, was ihm in die Finger geriet, melden sich ALMANAC gewohnt bombastisch und ausgefeilt, vor allem aber knackig hart, schnell und aggressiv zurück. Nach über 30 Jahren hat Victor Smolski natürlich längst einen Signature-Stil, den man sofort erkennt – hartes Riffing, bombastische Orchestrierung, vielseitiger Gesang. Mehr denn je fällt auf dem dritten Album aber die große Bandbreite zwischen sinfonischer Pracht und erdrückender Wucht auf. Härter, zupackender, punktgenauer klangen ALMANAC nie.


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